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• Erneut gefälschte UPS-Mails mit Trojaner im Umlauf
15.11.2008 11:40:23 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Angebliche Nachricht des Paketdienstes enhält einen Trojaner
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Fortsetzung:
Das Sicherheitsunternehmen G-Data warnt vor einer neuen Spammail-Welle. Wie schon im Juli und im August versuchen die Täter mittels einer angeblichen Benachrichtigung des Paketdienstes UPS über ein Zustellungsproblem, potenzielle Opfer zum Öffnen einer angehängten ZIP-Datei namens "UPS_letterN314617.zip" zu bewegen.
Die vermeintliche Rechnungskopie zur Abholung des Pakets erweckt durch die Verwendung eines Word-Icons und die Verschleierung der Dateiendung zunächst den Anschein eines gewöhnlichen Word-Dokuments. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich allerdings als ausführbare .EXE-Datei.
Öffnet ein Empfänger die angehängte Datei, wird der Schädling aktiv und lädt weitere Schadsoftware von einem russischen Server nach. Zudem erzeugt er Registry-Einträge, mit denen er bei jedem Systemstart erneut aktiviert wird. Der Betreff der E-Mail lautet "Tracking Number" mit einer darauffolgenden elfstelligen Zufallszahl.
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• Bundestag verabschiedet BKA-Gesetz – PC-Spionage künftig möglich
12.11.2008 20:46:18 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Mit dem „Gesetz zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskriminalamt“ wird das BKA (Bundeskriminalamt) befugt, in bestimmten Fällen heimlich Computer von Verdächtigen auszuspionieren. Die Verordnung wurde am 12. November vom Bundestag verabschiedet; es fehlt jetzt noch die Zustimmung des Bundesrates. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat das Gesetz scharf kritisiert und sieht die bürgerliche Freiheit in Gefahr.
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Fortsetzung:
Für Online-Durchsuchungen hat das Bundesverfassungsgericht bereits in einem Grundsatzurteil enge Grenzen vorgegeben. Nur bei einer konkreten Gefahr und bei schwersten Straftaten dürfen die Ermittler mit Genehmigung eines Richters heimlich in einen Computer eindringen, indem ein „Bundestrojaner“ genanntes Spionageprogramm auf den PC geschleust wird, der die Kontrolle von auf dem Rechner gespeicherten Inhalten ermöglicht.
In dringenden Fällen soll der Präsident des Bundeskriminalamts Beweise allerdings auch ohne vorherige richterliche Erlaubnis sichern dürfen. In die Auswertung erhobener Daten wird der Datenschutzbeauftragte des BKA einbezogen. Er soll prüfen, ob der Kernbereich privater Lebensgestaltung verletzt wird.
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VDZ: BKA-Gesetz schränkt Freiheiten des Bürgers ein
Die deutschen Zeitschriftenverleger kritisieren das BKA-Gesetz. „Das ist ein weiterer Schritt zu mehr Staat und weniger Freiheit“, erklärt ein Sprecher des VDZ. Das Gesetz enthalte keinerlei spürbaren Schutz des Vertrauensverhältnisses zwischen Informant und Presse. Letztlich bleibt es einer einfachen Verhältnismäßigkeitsprüfung überlassen, ob Telefongespräche mit Journalisten abgehört, der E-Mail-Verkehr aufgezeichnet, die auf Vorrat gespeicherten Kommunikationskontakte der vergangenen sechs Monate durchforstet oder gar Festplatten in Redaktionen im Wege der Online-Durchsuchung unbemerkt kopiert werden.
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• CoD World at War: Erster Patch ist da
11.11.2008 14:40:51 |
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Über den Autor
|GF| Pvt. Ota
- Admin

- Herkunft:
nahe Stuttgart

Call of Duty: World at War ist hierzulande noch nicht einmal erschienen, da steht schon der erste Patch zum herunterladen bereit.
Damit wird das Programm auf den Stand 1.01 gebracht, was vor allem weniger Bugs und verbessertes Server-Hosting zur Folge haben soll. Der Patch ist etwa 316Mbyte groß und steht in unserer Downloadrubrik zum downloaden bereit.
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
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Mods are now enabled in Co-op, Single Player, and Multiplayer.
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Players will now be notified when a new patch is available.
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Improvements for SLI support.
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G_Spawn: no free entities crash has been fixed.
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Server no longer runs out of script variables.
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License key is no longer required to run a Dedicated Server.
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A Dedicated Server can now be started from the Command Line via Remote
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Desktop Connection.
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Various fixes in Server Browser.
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Players will no longer see multiple friend invites from the same friends.
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When a player calls in a recon plane in a Hardcore match, the HUD will
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properly appear.
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Clan Tags will now display in game where appropriate.
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Map holes fixed
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Spawn improvements and weapon balancing
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remote desktop now works with dedicated servers
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• Toshiba bringt Gaming-Notebook mit drei Grafikchips
08.11.2008 15:06:22 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Qosmio X305 verbindet zwei SLI-Grafikkarten mit einer Onboard-Lösung
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Toshiba hat in den USA ein Gaming-Notebook mit drei Grafikchips von Nvidia vorgestellt. Neben einer im Chipsatz integrierten GeForce-9400M-GPU verfügt das Modell mit dem Qosmio X305 über zwei per Scalable Link Interface (SLI) verbundene Grafikkarten vom Typ 9800M GTS mit jeweils 512 MByte Grafikspeicher.
Nvidia bezeichnet die Kombination aus SLI-Grafik und integrierter GPU als "Hybrid SLI". Um wahlweise eine längere Akkulaufzeit oder eine bessere Grafikleistung zu erhalten, kann der Anwender im Betrieb zwischen der integrierten Grafiklösung und den dedizierten Grafikkarten wechseln.
In den USA ist das Qosmio X305 ab sofort in zwei Ausstattungsvarianten erhältlich. Für 1999 Dollar erhalten Käufer eine auf 2,26 GHz getaktete Core-2-Duo-CPU vom Typ P8400, 4 GByte DDR3 RAM und eine 320 GByte große SATA-Festplatte. Die mit 4199 Dollar deutlich teurere Variante hat Toshiba mit dem Quadcore-Prozessor QX9300 aus Intels Extreme-Baureihe und einer zusätzlichen Flash-Festplatte mit einer Speicherkapazität von 128 GByte ausgestattet. Wann der Nachfolger des auch in Deutschland erhältlichen Qosmio X300 hierzulande in den Handel kommen wird, ist noch nicht bekannt.
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• Einmalige Gelegenheit: Sagen Sie Frau Merkel Ihre Meinung
08.11.2008 14:50:58 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Meistens hat man ja auf das, was “die da oben” besprechen, wenig Einfluss.Beim bevorstehenden dritten IT-Gipfel der Bundesregierung soll das anders sein.
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Bereits seit längerem können Bürger auf der Diskussionsplattform www.it-gipfelblog.de Kommentare und Statements schriftlich zur Diskussion stellen. Neuerdings geht das auch in Video-Form. Einzelne dieser persönlichen Film- und Text-Beiträge haben dann die Chance, in öffentlicher Sitzung in eine abschließende Expertendiskussion eingespeist zu werden. Ganz der Basisdemokratie hat man sich also nicht verschreiben, aber ein ganz kleines bisschen “Wisdom of the Crowds” und Interaktion wünscht man sich schon.
Das Hochladen von Filmbeiträgen soll dank vom Hasso-Plattner-Institut speziell entwickelten Lösung sogar noch einfacher sein als bei Youtube. Damit inhaltlich nichts danebengeht, hat sich Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer zum Start mit zwei Videos engagiert: Es geht um “Datenschutz mit Augenmaß” und “kluge Auswahlverfahren beim Gewinnen ausländischer Fachkräfte für den Bedarf in Deutschland“.
Aber auch andere Funktionäre gehen mit gutem Beispiel voran: Harald Sack, Mitglied im deutschen IPv6-Rat, ruft den dritten nationalen IT-Gipfel dazu auf, einen starken Impuls zur Einführung von IPv6 zu geben. Denn ohne drohe Deutschland, international den Anschluss zu verpassen.
Wohl auch ein Teil der “Anschubfinanzierung” für die Diskussion ist der Beitrag der Studentin Stefanie Reinicke, die sich wünscht, dass mehr Schülerinnen ein Informatikstudium schmackhaft gemacht und Informatik-Unterricht am besten schon in der Grundschule unterrrichtet werden soll.
Insgesamt ja sehr lobenswert, aber die älteren, jedoch noch nicht senilen unter uns erinnern sich vielleicht noch an den ersten und zweiten IT-Gipfel vor ein beziehungsweise zwei Jahren. Da standen ganz ähnliche Themen auf der Tagesordnung. Und auch Jürgen Rüttgers‘ im Jahr 2000 etwas unglücklicher, aber doch recht eingängiger Slogan “statt Inder an die Computer müssen unsere Kinder an die Computer” scheint nichts an Aktualität verloren zu haben – nur wollen die Kinder scheinbar mal wieder nicht so, wie sich die Eltern das vorstellen. Auch das ist ja aber nichts Neues…
Und was wünschen Sie sich vom IT-Gipfel? DSL für alle? Apple-Zwang an Schulen? Linux- statt Ethik-Unterricht? Öffentlich einsehbare Videoüberwachung durch ein neu einzurichtendes Bundes-YouTube oder doch lieber kompletten Datenschutz durch standardmäßiges anonymes Surfen über Anonymisierungsserver bei jedem Internetzugang? Bis 20. November ist noch Zeit, dass Sie Ihr Anliegen loswerden können - direkt beim Gipfelblog.
Quelle
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• WLAN-Verschlüsselung WPA teilweise geknackt
08.11.2008 14:45:44 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Deutsche Sicherheitsforscher entdecken Schwachstelle in TKIP
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Der deutsche Sicherheitsforscher Eric Tews will auf der am 12. November in Tokio beginnenden Konferenz PacSec 2008 eine Methode vorstellen, mit der sich die für WLAN-Verbindungen verwendete Verschlüsselung WPA teilweise knacken lässt. Tews hat nach eigenen Angaben zusammen mit Martin Beck, Entwickler von Aircrack-ng, einen Weg gefunden, innerhalb von 15 Minuten die TKIP-Verschlüsselung auszuhebeln. Dadurch soll es möglich sein, Daten mitzulesen und manipulierte Netzwerkpakete an einen Client-Computer zu senden.
Wie Dragos Ruiu, Veranstalter von PacSec, gegenüber der New York Times erklärte, haben Tews und Beck ein mathematisches Verfahren entwickelt, um die Schwachstelle in der TKIP-Verschlüsselung aufzudecken. Die Schwachstelle erlaube es, Teile der versendeten Daten im Klartext zu lesen, obwohl die Verschlüsselung an sich nicht vollständig geknackt sei.
Nach Auskunft von Ruiu wird Tews in den nächsten Monaten einen ausführlichen Bericht in einem Fachmagazin veröffentlichen. Teile des Codes, den die Forscher für ihre Angriffsmethode verwendet haben, sollen bereits vor zwei Wochen in Aircrack-ng eingeflossen sein. Das Tool kann verwendet werden, um die WEP-Verschlüsselung eines Funknetzwerks zu knacken.
Quelle
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• Regierungskoalition einigt sich auf neues BKA-Gesetz
06.11.2008 18:28:08 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Zweistufiges Verfahren zur Online-Durchsuchung zunächst bis Ende 2020 befristet
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Union und SPD haben nach monatelangen Verhandlungen einen überarbeiteten Entwurf für das umstrittene BKA-Gesetz vorgelegt, das unter anderem die heimliche Online-Durchsuchung regelt. Nach Informationen der ARD hat sich die Große Koalition auf ein zweistufiges Verfahren geeinigt.
Demnach muss in einem ersten Schritt ein Richter die Online-Durchsuchung anordnen. Dadurch ermittelte Daten werden anschließend von zwei Beamten und dem unabhängigen Datenschutzbeauftragten des Bundeskriminalamts auf eine "Verletzung des Kernbereichs privater Lebensgestaltung" hin geprüft.
"Wenn dem Datenschützer Zweifel an der Verwertbarkeit der Daten kommen, müssen diese dem Richter vorgelegt werden", erläutert der SPD-Fraktionsvize Fritz-Rudolf Körper. Damit werde den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts voll Rechnung getragen.
Die dem BKA eingeräumten Befugnisse zur heimlichen Online-Durchsuchung sollen zunächst bis Ende 2020 befristet sein. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bezeichnete diese geplante Befristung gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" als "eine Farce", da zwölf Jahre viel zu lang seien. Gleichzeitig kündigte sie an, dass ihre Partei das Gesetz im Bundestag ablehnen werde.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte sprach im Morgenmagazin von ARD und ZDF von einigen Verbesserungen in dem geänderten Entwurf und signalisierte grundsätzlich seine Zustimmung. Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach bezeichnete den Entwurf als "praxistaugliches Gesetz", mit dem der internationale Terrorismus unter strikter Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze wirksam bekämpft werden könne.
Quelle
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• TMCpro: Stauwarnungen für Bundes- und Landstraßen
04.11.2008 17:48:31 |
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Über den Autor
|GF| Pvt. Ota
- Admin

- Herkunft:
nahe Stuttgart

Ab dem Frühjahr 2009 warnt der kostenpflichtige Verkehrsservice TMCpro vor Verkehrbehinderungen nicht nur - wie bisher - auf Autobahnen sondern auch auf Bundes- und Landesstraßen. Möglich wird diese Ausweitung durch die technische Integration von Mobilfunkdaten. Das Kind hört auf den Namen "Floating Phone Data" und wertet die anonymisierten Bewegungsdaten von Millionen Mobiltelefonen für die Analyse der aktuellen Verkehrssituation aus. Aus den technischen An- und Abmeldedaten der Geräte beim Durchqueren der Funkzellen werden Flussdaten gewonnen, die mit dem Straßennetz abgeglichen werden und so ein Abbild des aktuellen Verkehrsflusses auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen liefern sollen, wie T-Systems erklärt.
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Zur Validierung der Mobilfunkdaten werden diese Daten im Rechenzentrum von T-Systems Traffic vor der Übermittlung an die Navigationsgeräte noch mit den klassischen Datenquellen von TMCpro abgeglichen - also mit Daten, die von Brückensensoren, Induktionsschleifen, "Floating Cars" und den Daten der Landesmeldestellen stammen.
Das Datenmaterial für "Floating Phone Data" sind die anonymen Bewegungsdaten von rund 34 Millionen Geräten im Netz von T-Mobile. Die technischen Protokolle werden bereits von T-Mobile anonymisiert übergeben und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Mobilfunknummern zu, wie T-Systems versichert. Der neuen Technologie liegt ein mehrjähriger Modellversuch in Baden-Württemberg unter Beteiligung von T-Systems Traffic zugrunde, bei dem sich die praktische Nutzbarkeit der Daten erwiesen haben soll. Durch eine genaue Georeferenzierung der Bewegungsinformationen sollen statistische Anomalien wie etwa Züge oder Busse, in denen zahlreiche Mobilfunkgeräte gleichzeitig unterwegs sind, aus der Auswertung ausgeschlossen werden.
Wegen der großen Datenmenge kann die neue Generation von TMCpro nicht mehr vollumfänglich über den bislang für TMC genutzten Kanal des FM-Radiosignals RDS übermittelt werden. Digitale Distributionskanäle wie das Digitalradio und der Mobilfunk hingegen bieten genügend Bandbreite für die Übermittlung des Datenvolumens. Bei den so genannten "Connected Devices", einer neuen Generation von Navigationsgeräten, übernimmt eine eingebaute SIM-Karte das Senden und Empfangen der TMCpro-Daten per GPRS. Die ersten Geräte, die die neue TMCpro-Technologie verarbeiten können, werden voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2009 auf den Markt kommen. Die "klassische" per Radiosignal übertragene Variante von TMCpro soll aber weiter verfügbar bleiben.
TCMpro darf nicht mit dem kostenlosen Stauwarndienst TCM verwechselt werden. Letzterer basiert auf Daten der Polizei, von Staumeldern und vom ADAC.
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• Die dunkle Seite der Macht: Wird Google zum Darth Vader der IT?
31.10.2008 20:43:14 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Der Coolness-Faktor ist aufgebraucht: In letzter Zeit häufen sich kritische Berichte über die allgegenwärtige Macht von Google. Der Internet-Konzern sammelt Daten von Nutzern wie kein zweiter. Kann man ohne Google überleben?
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Die dunkle Seite der Macht: Wird Google zum Darth Vader der IT?
Der Coolness-Faktor ist aufgebraucht: In letzter Zeit häufen sich kritische Berichte über die allgegenwärtige Macht von Google. Der Internet-Konzern sammelt Daten von Nutzern wie kein zweiter. Kann man ohne Google überleben?
Von Kai Schmerer, 31. Oktober 2008
Googles Marktanteil bei der Internet-Suche liegt in Deutschland bei über 90 Prozent. Der Internet-Konzern ist so erfolgreich, dass googeln zum Synonym für das Suchen im Internet geworden ist und 2005 als offizielles Wort in den Duden aufgenommen wurde. Seit der Firmengründung durch Larry Page und Sergey Brin vor zehn Jahren hat sich Google zu einem milliardenschweren Global-Player gemausert, der weit mehr als eine reine Suchmaschine ist. Mit einem Wert von 86 Milliarden Dollar gehört Google zu den teuersten Marken der Welt.
Der Erfolg Googles gründet sich auf die im Vergleich zur Konkurrenz von Yahoo und Microsoft technische überlegene Suchmaschine. Diese stellt weiterhin das Kernbusiness von Google dar. Google sammelt mit seinen Diensten und Anwendungen Nutzerdaten und macht diese in Form von personalisierter Werbung zu Geld. Je detaillierter das Profil, desto höher ist der Werbewert der Daten.
Während der Erfolg Googles in den ersten Jahren wenig kritisch beäugt und größtenteils sogar von Sympathie der Technikgemeinde rund um den Globus als Gegenpol zum übermächtigen Software-Konzern Microsoft begleitet wurde, haben sich die Vorzeichen inzwischen umgekehrt. Einige Kommentatoren halten Google heute für gefährlicher als Microsoft.
"Don't be evil" - Sei nicht böse, so lautet das Firmenmotto von Google. Davon kann schon lange keine Rede mehr sein. Das Böse versteckt Google im Kleingedruckten, wie die taz beim Blick auf die Nutzungsbedingungen des kürzlich vorgestellten Browsers Chrome süffisant anmerkte. Darin sah Google vor, dass die Rechte von Inhalten, die auf Basis von Chrome erstellt werden, an den Internet-Konzern übergehen. Tags darauf sprach eine Firmenanwältin von einem Versehen, das entstanden sei, da man die Nutzungsbedingungen von anderen Google-Produkten für Chrome übernommen habe.
Der zweite Hauptkritikpunkt an Chrome betrifft den Datenschutz. Der Google-Browser nimmt häufig Verbindung zum Heimat-Server auf, etwa dann, wenn man eine Adresszeile eingibt. Zudem hat Google den Browser mit einer ID-Nummer versehen. Laut Herstellerangaben dient diese lediglich zu Aktualisierungszwecken. Das kann man glauben oder auch nicht. Viele glauben nicht mehr an die jugendliche Unschuld Googles. Vielmehr kursieren überall im Netz Tipps und Tricks, wie man Chrome etwas mehr Privatsphäre beibringt.
Quelle
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• Fraunhofer-Institut realisiert Internet über DVB-T
31.10.2008 20:15:49 |
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Über den Autor
|GF| Flecke
- Newswriter
- Herkunft:
Bottrop
Technik ermöglicht Bandbreiten von bis zu 18 MBit/s.
Das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (Fokus) hat erstmals die Infrastruktur des digitalen Fernsehens DVB-T zur Übertragung von Internet-Daten genutzt. Damit können Internet-Dienste auch in Gebieten zugänglich gemacht werden, in denen breitbandige DSL-Anschlüsse nicht verfügbar sind. In Deutschland sind davon rund drei Millionen Haushalte betroffen.
 [ Mehr lesen ]
Fortsetzung:
Das Fokus verfügt am Standort Sankt Augustin bei Bonn über einen eigenen DVB-T-Sender, der dazu genutzt wurde, um Wohnungen in den umliegenden ländlichen Gebieten an das Internet anzuschließen. Während die Deutsche Telekom in diesen Gebieten DSL-Datenraten von maximal 384 KBit/s anbietet, verfügen die Bewohner jetzt über einen 18-MBit/s-Anschluss über DVB-T. Der Rückkanal, über den normalerweise nur wenige Daten übertragen werden, kann laut Fokus über jede verfügbare Technologie wie DSL, ISDN oder Analogleitung realisiert werden.
"Mit DVB-T steht uns in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Netz zur Verfügung. Weil DVB-T eine wesentlich niedrigere Frequenz nutzt als beispielsweise UMTS, werden nur wenige, bereits vorhandene Sender zur Abdeckung der Gebiete benötigt", erklärt Karl Jonas, Leiter der Fokus-Abteilung Network Research am Standort Sankt Augustin. Vor einer flächendeckenden Nutzung seien aber noch Fragen der Sicherheit, der Skalierbarkeit und der Verwaltung einer Vielzahl von Diensten zu klären.
Die Lösung entstand nach Angaben des Fokus im Rahmen des EU-Projekts Daidalos (Designing Advances Network Interfaces for the Delivery and Administration of Location independent, Optimised personal Services). Der Prototyp wurde den Forschern zufolge auf Basis des Internet-Protokolls Version 6 (IPv6) entwickelt und für die aktuelle Anwendung auf IPv4 angepasst. Die zu übertragenden Daten werden zunächst in IP-Pakete eingebettet und anschließend zwischen DVB-T-Sender und Settop-Box in DVB-T-Pakete verpackt. Die Verteilung in den Wohnräumen erfolgt über WLAN.
Quelle
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